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Baunebenkosten – wenn Du die links liegenlässt, kriegst Du RICHTIGE Kopfschmerzen…

Baunebenkosten: solltest Du kennen!
Baunebenkosten: solltest Du kennen!

Was sind Baunebenkosten überhaupt?

Es sind zunächst einmal die Kosten für Produkte oder Dienstleistungen, die Du brauchst, um Dein Neubau-Projekt erfolgreich umzusetzen. Es handelt sich also nicht um unnötige Kosten. Und es sind Leistungen, die Du zwar bezahlen mußt, die jedoch im Leistungskatalog des Hausanbieters nicht enthalten sind.

Teilweise hängt dies mit behördlichen Regularien zusammen. Teilweise führen Bauunternehmen ihre Kundinnen und Kunden auch bewusst hinters Licht. Wie das geht und worauf Du im Zusammenhang mit Baunebenkosten achten mußt, beschreibe ich Dir gerne.

 

Niedriger Preis: Freu Dich nicht zu früh!

Viele Kunden schauen beim Anbietervergleich nicht so genau hin. Weil Neubau ein recht komplexes Thema ist, reduzieren sie bewußt oder unbewußt den Informationszufluß. Um sich nicht in Details zu “verzetteln”, werden z.B. nur Preise und Hausgrößen verglichen.

Oftmals vergleicht man so aber Äpfel mit Birnen. Jeder Anbieter hat eigene Vorstellungen, was in seinem Leistungspaket enthalten sein soll. Denn die Leistung beeinflusst direkt den Hauspreis, den er offerieren kann: Wenig Leistung verursacht einen niedrigen Preis, mehr Leistung einen höheren.

In der ersten Phase Deiner Bauplanung bist Du vielleicht erfreut über einen vergleichsweise niedrigen Preis und wendest Dich diesem Anbieter zu. In Wirklichkeit hat der aber Teile seiner Leistungen in die Baunebenkosten “ausgelagert”. Du bezahlst schlußendlich viel mehr, als Du dachtest. Unter anderem deshalb wird über Baunebenkosten gern oberflächlich und vage gesprochen.

Beispiele für Baunebenkosten

Hier einige Beispiele für behördlich verursachte Baunebenkosten:

  • Genehmigungsgebühr für den Bauantrag:  Sie wird Dir von der Gemeinde in Rechnung gestellt.
  • Haus-Anschlusskosten: Nur bestimmte Unternehmen aus der Gemeinde dürfen das ausführen. Von diesen wirst Du eine Rechnung bekommen.
  • Öffentlich bestellter Vermesser: Vorbereitende Tätigkeiten für den Bauantrag, Messungen nach Fertigstellung der Baumaßnahme. Auch er wird Dir seine Arbeit direkt in Rechnung stellen.

Beispiele für “anbieterspezifische Baunebenkosten”

Und hier einige Beispiele für “Baunebenkosten”, die in Wirklichkeit ausgelagerte Baukosten sind:

  • Architektenleistungen
  • Bodenplatten oder Keller
  • DIXI-WC, Entsorgung der Reststoffe
  • Baukran
  • Bürgschaftskosten für den Nachweis der Finanzierung

Nebenkosten: Eine böse Falle

Vielleicht bist Du jetzt erstaunt, was so alles als Baunebenkosten deklariert wird? Preisvergleiche über Hauspreis und Größe sind u.a. deswegen absoluter Nonsens! Blöderweise ist es wirklich so, daß Du jeden Anbieter einzeln dazu befragen mußt. Da kommen unter Umständen Zehntausende Euro zusätzlich zusammen, wenn Du nicht sorgfältig hinschaust. Ups, Nachfinanzierung, teuer bis noch teurer…

Der Fairness-Test beim Termin mit dem Anbieter

Genauigkeit ist also Pflicht, wenn Du eine verlässliche Baukosten-Kalkulation auf die Beine stellen willst. Für Dich ist Zeiteinsatz angesagt. Triff Dich mit den infrage kommenden Anbietern. Im Gespräch gilt: Abwarten und keine Fragen zu Nebenkosten stellen. Wieso? In einer guten Beratung wird das Thema vom Verkäufer angesprochen! Falls das nicht passiert, ist er beim Test durchgefallen. Dann bist Du schlicht an der falschen Adresse. Schlimmster anzunehmender Fall: Du erfährst zu spät, daß Nebenkosten anfallen. Oder deren tatsächliche Höhe wird Dir verschwiegen. Und der Verkäufer hat’s gewußt und Dich in die Falle gehen lassen. Möchtest Du so jemandem Deine finanzielle Existenz anvertrauen?

Die gute Nachricht: Es sind wenige, aber es gibt tatsächlich Anbieter, bei denen nur behördlich verursachte Nebenkosten anfallen. Zum Beispiel, wenn Du mit mir sprichst. Ich informiere Dich ehrlich und transparent, mit welchen Kosten Du rechnen mußt.

Mein Beratungsansatz:

  • Ich gehe davon aus, daß Du in Sachen Hausbau “ahnungslos” bist,
  • Deshalb sage ich Dir alles, was für das Gelingen Deines Fertigbau-Projekts insgesamt wichtig ist – egal, ob Du aktiv danach fragst oder nicht,
  • Dein Problem ist mein Problem: Ich helfe Dir proaktiv, Dein Projekt erfolgreich zu machen.

Dein nächster Schritt: